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Der Japankäfer ist ein gefürchteter Quarantäneschädling. Die EFSA digitalisiert Karten zur Schädlingsüberwachung. © Miles Boyer/Shutterstock

Forschung

Digitalisierte Karten zur Schädlingsüberwachung

Ein Artikel von Red. | 15.07.2020 - 10:31

Popillia japonica, Aromia bungii oder Dendrolimus sibiricus sind gefährliche Quarantäneschädlinge, die in ihren Herkuntfsländern gefährliche Schäden in der Forst- und Landwirtschaft anrichten. Eine Ausbreitung in andere Länder oder Regionen gilt es daher zu verhindern oder zu stoppen. Da es kaum direkte Bekämpfungsmaßnahmen gibt, versuchen die einzelnen Länder die Einschleppung bei den Importen zu verhindern. Quarantäneschädlinge sind meldepflichtig und beim Entdecken müssen sofort die zuständigen Behörden informiert werden.

Die EFSA hat nun die ersten Schädlingsportraits in Karten digitalisiert, um den EU-Mitgliedsländern bei der Überwachung ihrer Quarantäneschädlinge zu helfen. Die Karten finden sie hier. Die sogenannten „Story maps“ enthalten Informationen über die Schädling, sein Wirtsspektrum, Risikofaktoren, verfügbare Nachweismethoden für die Überwachung sowie den entsprechenden internationalen Standards. Die „Story maps“ sind Teil eines Toolkits zur Überwachung von Pflanzenschädlingen, das schädlingsrelevante Dokumente wie Überwachungskarten aber auch einen allgemeinen Überwachungsleitfaden und Informationen zu geeigneter Software enthält. In den kommenden Jahren werden weitere Karten dazukommen.



Quelle: iva