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Im Seewinkel wurde ein Massenflug von Helicoverpa armigera beobachtet. © alslutsky/Shutterstock

Pflanzenschutz

Massenflug von Helicoverpa armigera hat eingesetzt

Ein Artikel von Red. | 10.06.2020 - 12:02

Bis zu 75 Exemplare wurden in den verwendeten Pheromonfallen (Csalomon-Trichterfallen) gefunden. Rund 90% der gefangenen Falter waren am Leben und aktiv. Das bedeutet sie sind vor allem am vorigen Wochenende zugeflogen. Die Falter fliegen nachts, weshalb wir sie tagsüber kaum zu Gesicht bekommen. Nachdem die Falter die Eier abgelegt haben, können die Larven je nach Witterung in 3 bis 11 Tagen schlüpfen. Ab Mitte Juni ist mit den ersten Fraßschäden zu rechnen.

Es ist empfehlenswert die Wirtspflanzenbestände (v. a. Tomate und Paprika) auf Jungraupen zu untersuchen. Durch die sorgfältige und regelmäßige Kontrolle kann der optimale Bekämpfungszeitpunkt mit zugelassenen Präparaten gefunden werden.
Hier haben Sie die Möglichkeit eine Suchabfrage im amtlichen Pflanzenschutzmittelregister durchzuführen.
Wenn es möglich ist, können Sie mittels Pheromonfallen den Falterflug überprüfen oder Sie nutzen den Warndienst der Landwirtschaftskammern. Hier finden Sie den Link.

Tomatenminiermotte (Tuta absoluta) auf dem Vormarsch

Ein Monitoring im Seewinkel ermöglicht ein kontrollieren und überwachen der Tomatenminiermotte, die hohe Schäden und Ertragseinbußen verursachen kann. Aus diesem Grund ist eine laufende Beobachtung und Kontrolle der Bestände notwendig.
Beschreibungen zur Tomatenminiermotte finden Sie hier.


Quelle: Burgenländischer Gemüsebauverband