Zu den bisherigen Erkenntnissen hinzugekommen ist im Sommer 2014 das Ergebnis einer großen europäischen Studie aus Großbritannien. Sie zeigte, dass der Gehalt an wichtigen Antioxidantien in biologisch angebauten Nutzpflanzen und ihren Produkten bis zu 60 % höher ist als in konventionellen. Dazu hatte man 343 Studien zu den Inhaltsstoffen von biologisch und konventionell angebauten Feldfrüchten ausgewertet.
Der Umstieg auf biologisch erzeugte Lebensmittel stellt demnach so viele zusätzliche Antioxidantien zur Verfügung wie 1 bis 2 zusätzliche Portionen Obst und Gemüse täglich. Auch der Gehalt an toxischen Schwermetallen, vor allem an Cadmium ist niedriger.
Weniger Nitrate und Rückstände von Pflanzenschutzmitteln
Durch viele Analysen ist belegt, dass Produkte aus ökologischem Anbau im Vergleich zu konventionellen deutlich weniger Nitrat und nur selten Rückstände chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel enthielten. Kaum Unterschiede in der Belastung gibt es bei Schadstoffen wie Schwermetallen oder schwerabbaubaren Chlorchemikalien wie DTT oder PCB. Sie finden sich in Spuren in der ganzen Umwelt, also auch in Bio-Produkten.
Quelle: Leo Frühschütz, Seehausen und Britta Klein/aid.de