Ziel der Kampagne ist es, das Vertrauen des Verbrauchers und damit den Verzehr von frischem Gemüse in Deutschland wieder auf das Niveau zu bringen, wie es vor der EHEC-Krise war. Im Mittelpunkt steht dabei die Informationsweitergabe über die Anbaumethoden von Gemüse in Gewächshäusern wie Gurken, Tomaten, Paprika, Auberginen, Zucchini, Schnittbohnen, verschiedene Salatsorten, Rucola, Radieschen und Sprossengemüse. Gurke, Tomate und Paprika gehören zu den Top 5 des von deutschen Haushalten gekauften frischen Gemüses.
Mehr Transparenz und Einblick in die Produktionsweise sollen zu einem besseren Verständnis und einer größeren Akzeptanz des Gemüses führen. Die entsprechenden Informationen dazu erhalten Verbraucher auf der Homepage zur Kampagne sowie über Kommunikationskanäle wie Social Media und QR-Codes. Mit einer reichweitenstarken Anzeigenkampagne Print und Online sowie Bannerschaltungen sollen die Verbraucher direkt angesprochen werden. Für die Kampagne werden in den nächsten drei Jahren 3,6 Mio. € eingesetzt, wovon die Hälfte durch die EU subventioniert wird.
Die Kampagne wird vom niederländischen Obst- & Gemüsebüro unter der Leitung des Fruchtgemüseausschusses koordiniert. Das Obst- & Gemüsebüro ist das Expertenzentrum für die niederländische Obst- und Gemüsebranche. Mit gezielten Kampagnen im In- und Ausland wird das Image von Obst und Gemüse verbessert und der Verzehr gefördert. Das Obst- & Gemüsebüro möchte die Verbraucher dazu anregen, täglich 3 Portionen Gemüse und 2 Portionen Obst zu essen, und dadurch einen konkreten Beitrag zur Volksgesundheit leisten.
Quelle: fruchtportal.de