Die Sommerbepflanzung basiert auf einer Kombination aus strukturstarken Leitpflanzen, locker wirkenden Begleitstauden und Gräsern. Verwendet werden unter anderem Zinnien (Zinnia elegans ‘Benary’s Riesen Orange’ und Pink’), Blumenrohr (Canna Cannova® F1 ‘Rose’ und Bronze Orange’) sowie Verbena bonariensis. Ergänzt werden die Pflanzungen durch Gaura lindheimeri ‘Geyser White’, Salvia farinacea ‘Farina White’ und Pennisetum macrourum ‘White Lancer’.
Auffällig ist die Kombination aus großblütigen, farbintensiven Arten und locker aufgebauten Strukturpflanzen. Während Zinnien und Canna-Sorten starke Fernwirkung erzeugen, sorgen Verbena und Gaura für Transparenz und Bewegung innerhalb der Pflanzung. Das eingesetzte Lampenputzergras übernimmt zusätzlich eine gliedernde Funktion und bringt Dynamik in die Beete.
Die Farbpalette konzentriert sich heuer auf Orange-, Rosa-, Pink- und Weißtöne. Diese Auswahl ermöglicht kontrastreiche Pflanzbilder mit hoher Sichtbarkeit im Straßenraum. Gleichzeitig zeigt sich ein Trend zu hitzeverträglichen und langanhaltend blühenden Arten, die den Anforderungen innerstädtischer Standorte besser standhalten.
Neben gestalterischen Aspekten spielen auch ökologische Faktoren eine zunehmende Rolle. Arten wie Verbena bonariensis oder Salvia farinacea bieten Nahrungsquellen für Insekten und werden deshalb verstärkt in öffentliche Pflanzkonzepte integriert. Die Wiener Sommerflor zeigt damit exemplarisch, wie sich saisonale Schmuckpflanzungen mit biodiversitätsfördernden Ansätzen verbinden lassen.
Begleitend informieren rund 500 Tafeln direkt an den Beeten über die verwendeten Pflanzenarten und Sorten. Für Fachbetriebe im Garten- und Landschaftsbau sowie für Floristik und öffentliche Begrünung liefert die Pflanzung interessante Beispiele für aktuelle Kombinationen im urbanen Sommerflor.