Liebe liegt in der Luft, wenn weltweit am 14. Februar der Valentinstag gefeiert wird. Es ist ein Fest der großen Gefühle, die an diesem Tag mit kleinen und großen Präsenten zum Ausdruck gebracht werden. „Der wohl persönlichste und romantischste Weg, seine Zuneigung zum Ausdruck zu bringen, ist mithilfe von Blumen und Pflanzen und ihrer bezaubernden Sprache und Symbolkraft“, so der Bundesinnungsmeister der Gärtner & Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich, KR Rudolf Hajek.
„Mit ihren blühenden Liebeserklärungen zeigen die heimischen Floristenfachgeschäfte florale Handwerkskunst auf höchstem Niveau – ob mit einer eleganten Solitärblume, einem klassischen Blumenstrauß oder mit exotischen Blumen, edlen Grünpflanzen und Topfarrangements die Gefühle zum Ausdruck gebracht werden sollen“, sagt Rudolf Hajek. Und natürlich sorgen die Floristen mit ihrer Erfahrung und ihrer Beratung dafür, dass jeder florale Liebesbeweis den Geschmack der Beschenkten auch wirklich trifft.
Valentin: Saisonstart für die heimische Produktion
Für die heimischen Gärtnereien bedeutet der Valentinstag den Auftakt in die Saison 2015: Denn heimische Tulpen, duftende Narzissenvariationen, liebliche Anemonen und Ranunkeln oder bunte Primeln und Hyazinthen haben jetzt ihre Jahreszeit und bringen erste Frühlingsgefühle in die eigenen vier Wände.
80 % aller am Valentinstag verkauften Blumen und Pflanzen kommen zu dieser Jahreszeit aus Europa und der heimische Blumengroßhandel bietet ein traumhaftes Blumen- und Pflanzen-Sortiment, das den Floristen keine Wünsche für ihre künstlerischen Kreationen offen lässt.
Die Valentin-Farbtrends 2015: zarte Blau- und Cremetöne
„So wie die Modebranche stellt sich auch die Floristikbranche alljährlich der Herausforderung, ihren Kunden neue farbliche Trends zu bieten“, erklärt der regierende österreichische Meister Johann Obendrauf. „Für den Valentinstag 2015 sind es vor allem blasse, helle, zarte Blau- und Cremetöne in Kombination mit südländischen Einflüssen wie Rosmarin und Thymianzweigen, die die florale Handwerkskunst ins perfekte Licht rücken.
Gefragt sind heuer aber auch, wie bereits im vergangenen Jahr, kräftiges Orange und Gelb – starke und fröhliche Farben, mit denen sich Frühlingsgefühle ganz von alleine einstellen“, so Obendrauf weiter.
ORF-Magazin „heute leben“: Experten geben Tipps zum Valentinstag
Auch der „Grüne Donnerstag“ des ORF-Erfolgsformats „heute leben“ wird sich dem Thema Valentinstag widmen: Am 5. Februar 2015 gibt der Garten-Experte Franz Gabesam Tipps zur richtigen Pflege und zum Schnitt von Topfpflanzen, damit die Freude daran möglichst lange anhält.
Am 12. Februar darf man sich auf florale Überraschungen und ganz besondere Kreationen freuen, wenn Wolfgang Keck-Rauber die Trends für den bevorstehenden Feiertag der Liebe vorstellt.
Gütesiegel FFP: Mit gutem Gewissen florale Freude schenken
Wer mit seinem blühenden Valentinstags-Präsent Freude verschenken und dabei auch etwas Gutes tun möchte, dem bieten bereits ca. 250 Floristenfachgeschäfte nachhaltige Produkte an, die an dem weltweiten Gütesiegelprogramm „Fair Flowers Fair Plants“ teilnehmen.
„Das Zertifikat garantiert den Konsumenten, dass die angebotenen und gezüchteten Blumen und Pflanzen in den Betrieben nicht nur sozial verträglich, sondern auch umweltfreundlich produziert wurden“, sagt Komm.-Rat Emil Steffek, der Vizepräsident des Blumenbüros Österreich und Obmann des Bundesgremiums des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels in der Wirtschaftskammer Österreich.
Auf der Floristenwebsite www.ihr-florist.at finden Interessierte zusätzliche Informationen zum Thema und weiterfu?hrende Links.
Valentinstag hat lange Geschichte
Für viele hat die Geschichte des Valentinstages bereits im 3. Jh. n. Chr. begonnen. Damals beschenkte Bischof Valentin von Terni alle Frischvermählten mit Blumen und sie sollen sich über besonderes Eheglück gefreut haben. Ab dem 15. Jh. wurde der Valentinstag durch britische Auswanderer in den USA etabliert. Seit dem Zweiten Weltkrieg wird der Valentinstag auch in Österreich gefeiert, als Besatzungssoldaten den Brauch hierzulande einführten. Seither nimmt es als Fest der Liebe seinen festen Platz im Jahresablauf ein.