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Raumbegrünung nach Feng Shui

Ein Artikel von Red. | 26.02.2015 - 10:23
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Hierzulande kommt nur eine rudimentäre Form der hochkomplizierten Feng Shui-Lehre zur Anwendung. Sie baut vor allem auf den Schnittstellen mit der westlichen Ästhetik auf.

Etwa bei der Innenraumgestaltung kommen gerne Feng-Shui-Elemente zum Einsatz, insbesondere unter Zuhilfenahme von Pflanzen. Nach Feng Shui verbessern sie nicht nur das Raumklima. Vielmehr strahlen sie selbst Chi aus. Zum anderen sollen sie helfen, den Energiefluss in den Räumen so zu leiten, dass er sich nirgends staut oder nutzlos verpufft, sondern frei strömen kann.

Harmonische Raumgestaltung

Erste Schritte kann dabei jeder selbst unternehmen: So wie der Blick an Spitzen und scharfe Kanten hängenbleibt, so wird dort auch die Lebensenergie gestoppt. An runden Formen hingegen gleiten Blick und Chi sanft entlang. Ecken, die auf den Betrachter zeigen, sollten daher mit runden Formen kaschiert werden, etwa mit einem Einblatt (Spathiphyllum) im runden Pflanzgefäß. Vor einem Fenster wiederum hindern Zimmerpflanzen den Energiestrom daran, den Raum zu verlassen. Die Raummitte hingegen sollte stets frei bleiben.

Große Blätter bevorzugt

Bei der Pflanzenwahl selbst sind großblättrige Pflanzen wie die Aglaonema (Kolbenfaden) und rund wachsende Pflanzen wie Birkenfeige (Ficus benjamini) oder Kentiapalme (Howeia fosteriana) besonders günstig, da sie viel Energie ausstrahlen und Ruhe in den Raum bringen.

Zimmerverbot für Kaktus & Co.?

Pflanzen mit Dornen, Stacheln oder sehr spitz zulaufenden Blätter sind nach Feng Shui eher weniger als Zimmerschmuck geeignet. An ihren Spitzen zerstäubt die umherströmende Lebensenergie Chi unkontrolliert in alle Richtungen. Allerdings muss keine Lieblingspflanzen verstoßen werden, weil die Wohnung nach der chinesischen Harmonielehre gestaltet werden soll.

Platzieren Sie diese Pflanzen beispielsweise so, dass die Spitzen nicht direkt auf Sitzgelegenheiten zeigen. Bisweilen können derartige Pflanzen sogar nützlich sein, wenn in einem Raum etwa die Durchsetzungskraft gefördert werden soll. Besonders freuen dürfen sich nach Feng Shui Besitzer eines Bogenhanfs (Sansevieria): Da seine Spitzen nach oben zeigen und somit Erde und Himmel verbinden, zählt er sogar zu den bevorzugten Feng-Shui-Pflanzen.


Quelle: GMH