Gestern, Dienstag, wurde der Augustinplatz in Wien-Neubau wiedereröffnet. Danit wurde das größte Projekt der Lokalen Agenda 21 im öffentlichen Raum in die Realität umgesetzt.
Dasneue Erscheinungsbild wird geprägt durch die neue Oberfläche. Die regelmäßig angeordneten Granitstreifen schlagen auch eine Brücke zur Geschichte des Platzes: sie zeichnen den ehemaligen Verlauf des Ottakringer Baches nach. Neue Bäume und Sitzplateaus sowie zusätzliche Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen, aber vor allem diedeutliche Vergrößerung des Freifläche verändern das Gesicht des Grätzels. Für die Gestaltung zeichnet das Landschaftsarchitekturbüro Koselicka vernatwortlich.
Namensgeber des Platzes sind der „Liebe Augustin“ (Bänkelsänger, 17. Jh.), dessen Denkmal den Platz bestimmt und die Sängerin Liane Augustin (1927 – 1978). Sie trat 1958 für Österreich beim Grand Prix Eurovision de la Chanson auf.