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© Marco Barnebeck/pixelio.de

Neue Produkte für die biologische Kontrolle

Ein Artikel von Red. | 13.12.2017 - 08:55
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Im EU-Projekt BIOCOMES arbeiteten 13 Handelsunternehmen und 14 Forschungsinstitutionen zur Entwicklung neuer Produkte zur biologischen Kontrolle zusammen, koordiniert von der Wageningen University & Resarch (WUR). Zum Ende des Projekts sind nun zwei neue Produkte bereit zur Registrierung.

Ziel erreicht

Es wird immer wichtiger Schädlinge und Krankheiten bei pflanzlichen Erzeugnissen auf nachhaltige und umweltfreundliche Weise zu kontrollieren. Nach vier Jahren engagierter Arbeit hat das EU-Projekt die erfolgreiche Zusammenarbeit von öffentlichen und privaten Institutionen bewiesen. Obwohl die Entwicklung neuer Produkte für die biologische Kontrolle in der Regel ziemlich lange braucht, haben es die Partner in dieser Zeit geschafft einige neue Produkte mit Potenzial zu entwickeln.

Wie der BIOCOMES-Koordinator Jürgen Köhl von der WUR berichtet, sind sieben neue biologische Kontrollmittel in der Entwicklung, zwei sind bereits auf dem Weg zur Registrierung. Zusätzlich werden einige neue Insekten als biologische Kontrollmittel vermarktet. Alle Mittel könnten chemische Ertragsschutzmittel ersetzen und hätten dadurch eine positive Wirkung auf die Umwelt.

Zwei Produkte für Registrierung

Bereit für die Registrierung sind ein Virusprodukt zur Bekämpfung der Tomatenminierfliege Tuta absoluta und ein Pilzprodukt zur Kontrolle von Fusarium bei Getreide. Die kommerzielle Nutzung dieser Produkte sei fast sicher, ist Köhl überzeugt.

Auf der Webseite www.biocomes.eu sind detaillierte Informationen über die Ergebnisse für alle Entwicklungen biologischer Kontrollmittel erhältlich.


Quelle: Fruchtportal/WUR